Archiv für die Kategorie ‘Strom & Stromanbieter’ Kategorie

EU zeigt sich erneut frustriert über den europäischen Strommarkt

Mittwoch, Februar 4, 2009
Autor: Joerg Februar, 2009

Jeder redet drüber, aber keiner scheint es wirklich zu machen. Die Rede ist nicht von der schönsten Nebensache, sondern vom Stromanbieterwechsel. Obwohl sich in Umfragen immer über die zu hohen Strompreise beklagt wird, ist die Wechselmentalität in der EU zu gering. Dabei spricht nichts gegen einen Wechsel, bzw. Vergleich der Stromanbieter und Stromtarife. Der europäische Strommarkt ist schliesslich nicht umsonst liberalisiert worden.


Verivox - Strom- und Gaspreise vergleichen

In den vergangenen Jahren haben lediglich sieben Prozent der Haushalte ihren Stromanbieter gewechselt. Das steht im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass zwei Drittel Unzufriedenheit mit ihrem Versorger bekunden. Die erhobenen Werte stammen aus dem zweiten EU-Verbraucherbarometer, welches von der zuständigen Kommissarin Melena Kuneva in Brüssel vorgestellt wird.

“Es ist enttäuschend, dass die Energiemärkte so schlecht funktionieren. Wir werden daher eine Untersuchung des Stromendkundenmarkts einleiten” schreibt die Financial Times in Ihrem heutigem Bericht.

Das Verbraucherbarometer wurde erstmals im letzten Jahr erhoben und dient der Bewertung dahingehend, ob liberalisierte Märkte funktionieren, also ob in einem “Markt” entsprechend gewechselt wird. Insegsamt werden jährlich Daten zu 20 Einzelmärkten erhoben.

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Trotz billiger Brennstoffe bleibt der Strompreis auf hohem Niveau

Dienstag, Februar 3, 2009
Autor: Joerg Februar, 2009

Was sich auf den Benzinpreis offensichtlich schnell und direkt auswirkt, trifft so auf den Strompreis nicht zu: Weil die Energieversorger zu hohen Preisen eingekauft haben, wird sich eine Entspannung der Strompreise erst im nächsten Jahr einstellen.

Lange Zeit gingen die Energiepreise nur in eine einzige Richtung: Nach oben. Mit dem Verweis auf stark gestiegene Brennstoffkosten und erhöhte Großhandelspreise verwiesen viele Versorger noch zum Jahreswechsel beim Strom erneut auf hohe Preise. Sowohl Öl und Gas ist inzwischen auf dem Weltmarkt deutlich billiger geworden. Jede dritte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom wird aus zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus Steinkohle und Gas gewonnen. Auch Strom sollte deswegen im Preis deutlich nachgeben. Die meisten Stadtwerke und regionale Verteiler haben sich jedoch zu Zeiten höherer Notierungen teuerer eingedeckt. Jetzt werden die hohen Einkaufspreise an die privaten Haushalte weiter gegeben. Preissenkungen beim Strompreis stellen die Versorger allenfalls für das 2010 in Aussicht.

Im vergangenen Jahr 2008 haben die Deutschen insgesamt 616 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Im Jahr 2009 dürfte sich die Zahl wegen der Konjunkturschwäche leicht nach unten bewegen. Dahinter steht ein Wert von rund 120 Milliarden Euro. Würden sich die aktuellen Preissenkungen bei den Brennstoffen nur mit zehn Prozent im Strompreis niederschlagen, wäre dies ein kräftiger Schub für Haushalte und Unternehmen.

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E.ON erhöht zum Wochenende die Strompreise um bis zu 9 Prozent

Donnerstag, Januar 29, 2009
Autor: admin Januar, 2009

Rund 7 Millionen Endkunden aller E.ON-Regionaltöchter von Preiserhöhungen zwischen 7 und 9 Prozent betroffen
- Seit Jahresbeginn rund 600 Stromanbieter mit Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,4 Prozent

Berlin, 29. Januar 2009 – Jedem fünften Haushalt in der Bundesrepublik stehen am kommenden Wochenende erneut kräftige Strompreiserhöhungen ins Haus. Neben 65 kleineren und mittleren Stadtwerken heben zum 1. Februar 2009 alle Regionaltöchter des größten deutschen Energiekonzerns E.ON ihre Tarife um bis zu 9,4 Prozent an. Mit diesen Erhöhungen spiegelt E.ON den allgemeinen Preiserhöhungstrend der Strombranche inmitten der Wirtschaftskrise wider. Nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) sind seit Jahresbeginn bei etwa 600 Unternehmen – knapp zwei Drittel aller deutschen Stromversorger – die Tarife um durchschnittlich 8,4 Prozent gestiegen oder Erhöhungen in den kommenden Wochen konkret in Planung.

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