Einen Wechsel der gesetzlichen Krankenkassenversicherung streben nur vier Prozent der Deutschen an. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos gibt es demnach nur eine geringe Bereitschaft die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Neben zwei Prozent, die noch zögerlich sind, bleiben damit 94 Prozent, die ihrer gesetzlichen Krankenversicherung treu bleiben wollen.
Die aktuelle telefonische Befragung von 500 Deutschen ab 14 Jahren ergab, dass die Wechselbereitschaft bei unter 35-jährigen Befragten und im Osten Deutschlands mit jeweils sieben Prozent überdurchschnittlich hoch ist.
Ein Grund für die insgesamt nur sehr geringe Motivation, die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, könnte darin liegen, dass seit der Einführung des einheitlichen Beitragssatzes mit der Gesundheitsrefrom zum 1. Januar diesen Jahres zumindest ein Spareffekt beim Wechsel zwischen zwei gesetzlichen Krankenkassen gar nicht mehr möglich ist. Und die Voraussetzungen, um zu einer privaten Versicherung zu wechseln, hängen von der Versichungspflichtgrenze ab, die erst ab einem bestimmten Einkommen erreicht ist. Die Umfrage stellt allerdings keinen Zusammenhang zwischen Wechselbereitschaft und Höhe des Haushaltsnettoeinkommens fest. Diese Erhebung gilt nicht für Kunden aus der PKW/private Krankenversicherung.














